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News - Artikel

Fortbildung Papilio-Integration

Kinder mit Migrations- und Fluchthintergrund betreuen - Praxisinput und Theorie geben Sicherheit im pädagogischen Handeln

 

Durch die steigende Zahl an Kindern mit Migrations- und Fluchthintergrund wachsen die Anforderungen an das pädagogische Fachpersonal. Einerseits haben eingereiste und geflüchtete Kinder besondere Bedarfe. Andererseits sollen alle Kinder gleichermaßen bedarfsgerecht und professionell betreut werden.

In der Praxis stehen ErzieherInnen bisweilen vor erschütternden Herausforderungen:

  • Was tun, wenn ein Kind Hinrichtung spielt?
  • Oder wenn es im Spiel erzählt: „Und dann wurde mein Papa erschossen.“

Und wie reagieren, wenn Eltern die Regeln einer Kita überhaupt nicht kennen und deshalb:

  • Zu spät kommen.
  • Mal so, mal so kommen.
  • An Veranstaltungen nicht teilnehmen.

Ihr Nutzen: Praktische Handlungskompetenz im Umgang mit allen Kindern und Eltern

Die Fortbildung Papilio-Integration greift all diese Fragen und Situationen auf.

  • Sie zielt vor allem auf konkrete Handlungssicherheit.
  • Sie vermittelt praktische Handlungskompetenz – ohne Theorie-Ballast, ohne abstrakte Konzepte.
  • ErzieherInnen erwerben zusätzliche Kompetenzen im Umgang mit den neuen Situationen und Herausforderungen – auch im Umgang mit den Eltern.
  • Sie gewinnen Sicherheit und sehen Lösungen – nicht die Probleme.
  • Kultursensitives pädagogisches Handeln wird Teil des Kita-Alltags und fördert so auch die Gesundheit aller Kinder.
  • Von der interkulturellen Kompetenz der ErzieherInnen profitiert die Arbeit mit allen Kindern und Eltern gleichermaßen.

Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie hier

Die AOK Hessen fördert die Fortbildung Papilio-Integration in Hessen bis Ende 2021.
Den Bewerbungsantrag für ein Papilio-Stipendium finden Sie hier